BUSSARDE IM WINTER FOTOGRAFIEREN


 

 

 

 

Januar 2017

Meine ersten Erfahrungen in der Bussard Fotografie waren durchaus positiv. Der Standort des Ansitzes war aber zu störanfällig. Deshalb habe ich die Hütte im Dezember abgebaut und auf einen anderen Platz  gestellt.  Jetzt steht sie unauffälliger und vor allem störungsfrei an einem mit Schilf umrandeten Luch. Hier bleibt sie jetzt und wird so nach und nach in die Landschaft einwachsen. Von der  Winterfütterung für meine kleinen gefiederten Freunde verspreche ich mir hier wegen der besseren Lage eine größere Artenvielfalt.

Was die Artenvielfalt betrifft, sollte ich recht behalten. Vögel die die freie Fläche  gemieden haben, versammeln sich jetzt zahlreich an der neuen Futterstelle. Mehr Bilder dazu gibt es  hier


Der neue Ansitz funktioniert

Eines Morgens kam mir der Zufall zu Hilfe. Auf einer Straße, ganz in der Nähe hatte ich  einen toten Fuchs gefunden, mit genommen und als Luder  für die Greifvögel ausgelegt. Es ist nichts Verwerfliches daran, denn früher oder später hätten die Bussarde ihn dort gefunden und viel gefahrvoller von ihm gefressen. Fast drei Wochen lag er danach am Ansitz, doch kein Greifvogel machte sich an ihm zu schaffen. Mögen sie keinen Fuchs?  An fünf  Tagen hatte ich jeweils mehrere Stunden lang angesessen, jedoch ohne Erfolg. Ich hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben, als sich beim sechsten Ansitz ein Bussard sehen ließ. Die Freude war groß, denn das lange Warten hatte sich am Ende doch noch ausgezahlt. So konnte ich kurz vor dem Ende des Winters doch noch ein paar Aufnahmen von den Greifvögeln schießen. An zwei aufeinander folgenden Tagen kamen sie zum Ansitz und das Licht hat auch gepasst. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt.

 



Im letzten Abendlicht ist dann noch diese Bild entstanden. Ein würdiger Saisonausklang.